News // 18.07.2017

Hinter den Kulissen

Ein Interview mit Heike Faude

Seit wann bist du im Team der KulturArena?
Ich traue es mir kaum zu sagen, aber ich bin bereits im letzten Jahrtausend als Studentin ins Team der Arena gekommen. Das war 1999 und seitdem gab es viele Arenasommer für mich.

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich im Arena-Team?
Von der Praktikantin, über Produktionsassistentin war ich sehr lange als Produktionsleitung der Arena und somit als erste Ansprechperson des Festivals tätig. Seit letztem Jahr arbeitete ich mehr im Hintergrund, stärke dem Team den Rücken, betreibe viel von der besagten Netzwerkpflege und freue mich über jeden Tag, an dem ich selbst mal wieder einen Veranstaltungsdienst auf der Arena habe.

Was motiviert Dich am meisten, um morgens aus dem Bett zu kommen?
Ganz ehrlich: Das klappt gut bei Sonne und wenn ich genügend Schlaf hatte.

Wie sieht Dein täglicher Arbeitsablauf aus?
Mails, Anrufe, Texten, Kalkulieren, dazwischen schöne und fordernde Termine und dann das Ganze wieder von vorn.

Welche Erfahrung zählt zu den verrücktesten während Deiner Arena-Tätigkeit?
Am verrücktesten sind immer die Erfahrungen um eine konkrete Veranstaltung. Wo man trotz durchdachter Vorplanungen an die Grenzen der Steuerung kommt und am Ende doch zufriedene Gäste vom Platz gehen. Dazu zählen z.B. Flugverspätungen, verschollene Instrumente, spontan zu organisierende Zahnarztbesuche und und und.

Wie sah die für Dich persönlich beste Künstlerbegegnung aus?
Das war eine Begegnung mit Omara Portuondo, die mich nach einem Konzert zu einem kurzen aber herzlichen Gespräch in ihre Garderobe eingeladen hat.

An deinem allerbesten Arbeitstag – dem Tag an dem du nach Hause kommst und denkst du hast den besten Job der Welt – Was hast du an diesem Tag gemacht?
Auch hier wieder Hand aufs Herz: Den besten Job der Welt gibt es nicht. Aber was mich glücklich macht, sind Tage, an denen man im Team so harmoniert und Gutes gelingt, dass es sich fast so anfühlt.

Was ist Deine Super-Kraft?
Ich denke an wichtige Kleinigkeiten.

Welche ist die ungewöhnlichste Anforderung von Künstlern, an die Du dich erinnern kannst?
Künstler sind Menschen, da ist nichts ungewöhnlich. Außergewöhnlich war vielleicht eine Bitte von Calexico: sie wollten während einer Tour von jedem Spielort gern Postkarten an ihre Familien schicken. Ein Herzenswunsch, den man als Veranstalter zu gern erfüllt.

Welche 4 Adjektive beschreiben die Herausforderungen Deines Jobs am besten?
Kontrastreich, verbindend, differenzierend und authentisch zu sein.

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