Element of Crime

Element of Crime, Foto: Felix Zimmermann

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Live 2024

Mit einem beherzten Juhu wurde die Ankündigung dieser Band im streng geheimen Plausch zu den Highlights des kommenden Jenaer Sommers beantwortet. Mindestens ein Fan - und mutmaßlich Tausende weitere- werden diesem deutschen Kultquintett mit fast 40 Jahren Bandgeschichte wohl ein besonders warmes Wiedersehen auf dem Theatervorplatz bereiten und mit ihnen den zweiten Teil ihrer fulminant angelaufenen Tour feiern: Element of Crime kommt zurück nach Jena und das zum vierten Mal!   

Der Jubel hat seine Berechtigung. Was brächte uns ein Verzicht auf eine pointierte, schnörkellose und zugleich poetisch rührende Darbietung schauerlich schöner Weltansichten? Nichts brächte uns der Verzicht. Eine ausgeklügelte Zusammensetzung aus Rock, Pop, Blues und Chanson macht diesen uns so vertrauten Element-of-Crime-Sound aus. Die tief bewegenden und treffsicheren Textkompositionen klopfen auch nach fünfzehn Alben höflich und nachdrücklich zugleich an unserer Tür und locken beharrlich die Tiefen menschlicher Gefühle und Abgründe hinter dem Ofen hervor. Und trotzdem, oder gerade deshalb, öffnen wir sie ihnen gerne, unsere Tür.

Die Scheinwerfer sind bei Element of Crime und ihrer Musik auf das Menschsein in einer Welt mit all ihren scharfkantigen oder auch mal weicheren Ausläufern gerichtet. Nicht mit grellem Neonlicht, eher gedämpft und nachhaltig flackernd. Das aktuelle Album Morgens um vier manifestiert diese unverkennbare, einnehmende Handschrift der Band einmal mehr – man bleibt sich treu. Auch ein Sonntagssong hat es wieder in die Playlist geschafft, aber ist das wirklich so überraschend? Hand auf’s Herz: Am Sonntag schleichen sich schon manches Mal die Gedanken an den nahenden Wochenstart, die Arbeit, das Aufstehen und Verpflichtungen in unsere Köpfe. Das Image eines erholsamen letzten Wochentages kann schnell mal von den drohenden Alltagsszenarien getrübt werden. Eine kleine, in melancholischer Poesie inszenierte Schattenseite – und Element of Crime kann eben ein Lied davon singen. So wie wir alle irgendwie. Es soll nicht die einzige Schattenseite bleiben und wir wollen unbedingt noch mehr von der besungenen Liebe und dem Leben wissen. Ein Verzicht bringt ja doch nichts!

Besetzung und Land

Sven Regener - Gesang, Gitarre, Trompete
Jakob Ilja - Gitarre
Richard Pappik - Schlagzeug, Percussion, Mundharmonika
Markus Runzheimer - Bass
Rainer Theobald - Saxophon, Klarinette
Ekki Busch - Akkordeon

Deutschland

Foto: Felix Zimmermann

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Zeit und Ort

Donnerstag, 1. August 2024
Theatervorplatz Jena

Beginn: 20:00 Uhr

Einlass ab: 18:30 Uhr

Tickets

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Kinderkartenpflichtig

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