Jena – Du bist meine Stadt

Jena – Du bist meine Stadt<br>mit Airtramp, Brechraitz, Skavida und Mamoré

KonzertArena

Internationale Stars, von der Welt gefeierte Sternchen – wie schnell vergisst man darüber die heimischen Kulturtrabanten der Musikszene. Vier lokale Bands stehen an diesem Abend im Mittelpunkt der Kulturarena, denn Weltoffenheit beginnt ja bekanntlich vor der Haustür und vor der fegen wir nun kräftig …

Airtramp

Anrecht auf die erste Nennung hat hier natürlich die Band Airtramp. Immerhin feiert diese das längste Bestehen in Jena. Dabei lief es 1983 für die frisch gegründete DDR-Untergrundband alles andere als gut. Von den politischen Machthabern geächtet, sprachen ihre deutschen Lieder den Obrigen ein bisschen zu gut aus den freiheitlich schlagenden Herzen. Und da diese immer hörbarer pochten, brachte man nur zwei Jahre später die Musiker gleich mal wieder zum Schweigen. Die kreative Band, der man nachsagte, das Ostpendant von Ton Steine Scherben zu sein, ist ein Stück Musikgeschichte.

Brechraitz

Um die zeitlich-chronologische Nennung beizubehalten, folgt nun eine Band, deren Namensgebung etwas ins Auge sticht. Doch als sich Brechraitz im Jahr 2003 auf einer Jugendweiheparty gründeten, war man halt jung, naiv und albern – eben wie sich das so gehört. Wer konnte da schon ahnen, dass man acht Jahre später so richtig loslegen würde. Mit Freundschaft, Liebe, Schnaps und Hass sowie einer klaren Abgrenzung nach rechts. Alles hübsch verpackt in knallig ehrlichem deutschen Punkrock, bei dem die jungen Toten Hosen wohl Pate standen und ihre gut aufgewärmten E-Gitarren mitbrachten.

Skavida

2013 fand die Band Skavida in Jena zusammen. Und man ahnt es schon: Der Name ist Programm. „Viva la vida“ – es lebe das Leben – ist die Botschaft ihrer gutgelaunten Skamusik, der die Wahl-Jenaer noch eine Prise Reggae beimischen, so dass man beim Zuhören die Mundwinkel durchaus Richtung Ohren verlieren kann. Das tanzbare Gemenge aus schnellen Off-Beats, fetten Bläsersätzen und einem instrumentalen Konglomerat aus Posaune, Saxophon, Trompete, Gitarre, Bass, Drums und Keyboard wird überdies von einer souligen Frauenstimme getragen.

Mamoré

Last but not least die zwei Jungs von Mamoré. Diese lassen mal eben die Neue Deutsche Welle wiederaufleben und sorgen mit eingängigen deutschen Texten und tanzbaren Instrumentals für nostalgisches Flair à la Falco und Peter Schilling. Seit 2019 gibt es die zwei, voriges Jahr kam ihre erste Platte „Meine Liebe Nicht“ heraus, wo sie sich durch die 80er bis in die Jetztzeit poppern.

Besetzung und Land

Deutschland

Links

Zeit und Ort

Samstag, 6. August 2022
Theatervorplatz Jena

Beginn: 19:30 Uhr

Einlass ab: 18:00 Uhr

Tickets

Preis
Vorverkauf: 12,00 €
Abendkasse: 17,00 €

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