KID SIMIUS & KILNAMANA

kulturarena club im kassablanca<br>KID SIMIUS & KILNAMANA

KonzertArena

Wie schnell man doch seinen Stempel abbekommt … „Der Spanier mit dem Kotelettenafro“ – so wird José Antonio García Soler alias Kid Simius von der Presse gern bezeichnet. Denn diese sucht ja immer händeringend nach besonderen Attributen, um im Meer der musikalischen Blubberblasen die eine von der anderen unterscheiden zu können. Besonders wenn diese sich, wie auch Kid Simius, im Haifischbecken Berlin angesiedelt hat, wo es nur so wimmelt von gestandenen und standsuchenden Musikern.

Hier zu leben – ein Traum für den jungen Spanier, der während eines Auslandssemesters in Oslo den Berliner Chris Berndt, Manager des Rappers Marteria, kennengelernt hatte. Also flugs nach Granada zurück, etwas Deutsch lernen und Mama und Papa beibringen, dass man das Psychologiestudium schmeißen würde, um Profimusiker zu werden. Und schon fand sich José mit „nichts außer einer Gitarre und einem Serrano-Schinken unterm Arm“, im schönen Berlin wieder. Schnell wird er dort zum Haus- und Hof-DJ von HipHop-Musiker Marteria, spielt auf großen Festivals, geht auf Tourneen. Neben Auftragsarbeiten für Marsimoto veröffentlichte er 2010 und 2012 auch zwei Solo-EPs („Who The Fuck Is Kid Simius“ und „El Classico“). Beide sind längst vergriffen – und das aus gutem Grund. Kid Simius hat geschafft, aus einer wabernden Trendmasse seinen eigenen Stil zu kreieren. Gekonnt vermengt er Dubstep und Bassmusik-Elemente, kreiert den Surf’n‘Bass, verbindet Flamenco-Gitarren und House. Auf der Bühne beeindruckt er als One-Man-Band dank seiner Multitasking-Fähigkeiten. Hier wuselt er energetisch mit diversen Instrumenten herum, die er, seiner bescheidenen Meinung nach, immer nur so gut beherrscht, wie es seine musikalischen Ideen erfordern. Denn eine wichtige Sache hat er bei einem Konzert von Lou Reed in Granada verstanden: „Es geht um fette Lieder und nicht darum, wie man sie spielt." Sein aktuelles Album „Planet of the Simius“ zeigt die Fähigkeit, fette Lieder zu kreieren, aufs Neue – darunter übrigens auch „The Flute Song“, ein Remix mit dem legendären Paul Kalkbrenner. Ein unbedingtes Kassa-Muss - insbesondere da die Band Kilnamana im Vorfeld einen sphärisch schwebenden Klangteppich ausrollt!

Besetzung und Land

Spanien

Link

Zeit und Ort

Freitag, 3. August 2018 · Kassablanca Gleis 1
Beginn: 23:30 Uhr

Einlass ab: 22:00 Uhr

Tickets

Preis
Vorverkauf: 8,00 €
Abendkasse: 10,00 €

Das Kulturarena Musikpaket gilt für diese Veranstaltung mehr…

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