Kytes

kulturarena club im kassablanca<br>Kytes

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kulturarena club im kassablanca

„Lehrjahre sind keine Herrenjahre!“, heißt es gern, oft gefolgt von einem süffisant väterlichen Schulterklopfen, das irgendwo zwischen: „Es wird ja besser!“ und „Hol mir mal’n Kaffee!“ liegt. Dabei sind diese Lehrjahre so viel mehr. Sie bieten eine Art geschütztes, raumzeitliches Wurmloch – in dem es sich weitgehend befreit von einem sicheren Gefühl für Stil und Geschmack lebt. Ein Wurmloch, durch das man quasi hindurch muss, um am Ende von einer Raupe zum Schmetterling zu werden.  

So auch bei der Münchner Indie-Band Kytes, welche ihre ersten Jahre im geschützten Band-Kokon Blind Freddy vor sich hin metamorphosierte. Hier ließen Michael Spieler, Timothy Lush, Kerim Öke und Thomas Sedlace ihren tanzbaren Indie-Rock-Sound reifen, machten Fehler und lernten daraus, beispielsweise wie man Songs schreibt und arrangiert. Und sie machten erste Live-Erfahrungen. Nach gut drei Jahren Lehrzeit war dann 2015 der Punkt gekommen, das Zeitalter der „Herrenjahre“ einzuläuten.  „Wir haben gemerkt, dass wir an einem Punkt angekommen sind, an dem wir mit Blind Freddy nicht mehr weiterkommen“, erklärte damals Schlagzeuger Timothy Lush der Presse. Er ist es auch, der als Halb-Australier für die super eingängigen englischen Texte verantwortlich ist. Mit ihrer Debüt-EP On The Run (2015) und dem Longplayer Heads and Tales (2016) bewiesen die vier Münchner, dass sie es durchaus gelernt hatten, ihre drei musikalischen Grundzutaten Pop, Rock und Elektro meisterlich frisch zu kombinieren. Der Gewinn des New Music Award im Dezember 2016 und die Wahl zur Band der Woche der Süddeutschen sowie des Jugendsenders PULS featuren das Quartett. Millionenfache Spotify-Klicks zeigten sich als logische Folge. Nun, im Jahre 2020, produzieren Kytes unter der eigenen Labelflagge Frisbee, die Wurfscheibe darf auch als Analogie zum jüngsten Album Good Luck verstanden werden: Dessen schnelle und coole Uptempo-Nummern fliegen nämlich ihren Hörern mit schmissig sauberen Gitarrenriffs und zarten aber prägnanten Elekrospuren geradezu um die Ohren. Ideal also für einen Kulturarenaclub im Kassablanca.

Besetzung und Land

Deutschland

Zeit und Ort

Freitag, 31. Juli 2020
Kassablanca Gleis 1

Beginn: 23:00 Uhr

Einlass ab: 22:00 Uhr

Tickets

Preis
Vorverkauf: 10,00 €
Abendkasse: 12,00 €

Video

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