Alice im Wunderland

ArenaOuvertüre 2021: Alice im Wunderland

ArenaOuvertüre

Zu einer musikalischen Reise quer durch das Wunderland lädt die Jenaer Philharmonie die kleinen und großen Besucher der ArenaOuvertüre ein. Roland Fisters sinfonisches Märchen „Alice im Wunderland“ erklingt am 25. Juni und 26. Juni auf dem Festplatz in Lobeda als Auftakt zur diesjährigen Kulturarena.

Das Warten auf dem Bahnsteig entpuppt sich für Alice als ein Abenteuer in eine sonderbare Welt: Geleitet vom weißen Kaninchen, beginnt das Abenteuer bei der Begegnung mit der Raupe und der Grinsekatze. Kurz darauf nimmt Alice an der chaotischen Teegesellschaft des Hutmachers teil und tritt beim Krocket-Spiel gegen die Königin an. Das Abenteuer erreicht schließlich seinen Höhepunkt bei der königlichen Verurteilung ... .

Nach der Romanvorlage von Lewis Carroll haben der Kinderbuchautor Heinz Janisch und Roland Fister einen Text geschrieben, der mit wenigen Worten eine poetische Verbindung zur Musik schafft. Er kommentiert die musikalischen Motive und versetzt so seine Zuhörer unmittelbar in eine fantastische Geschichte, die zur ArenaOuvertüre von den Musikern der Jenaer Philharmonie unter der musikalischen Leitung des Komponisten und dem Schauspieler Frederik Leberle, der den Figuren seine Stimme leiht, zum Leben erweckt wird.

Der Komponist und Dirigent Roland Fister studierte zunächst Schlagzeug an der Musikhochschule Stuttgart und später Dirigieren an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Peter Gülke. Als Dirigent ist er mit über 50 eigenen Einstudierungen von Oper bis Musical am Landestheater Coburg seit 2001 eine feste Größe. Als Komponist erregte er dort erstmals 2013 überregionale Aufmerksamkeit mit der Uraufführung seiner Musical-Oper „Dorian Gray“. 2015 vergab das Landestheater Coburg an Roland Fister einen erneuten Kompositionsauftrag für das Orchesterballett „Alice im Wunderland“, das 2017 zur Uraufführung gekommen ist und er wenig später gemeinsam mit Heinz Janisch zu dem beliebten sinfonischen Märchen für Sprecher und Orchester umarbeitete, das auch auf CD erschienen ist.

Frederik Leberle entschied sich nach einem abgeschlossenen Jurastudium dazu, ein Schauspielstudium anzuschließen. Es folgten Engagements am Schauspiel Frankfurt, an den Wuppertaler Bühnen und am Theater Krefeld/Mönchengladbach. Seit 2010 ist er Ensemblemitglied am Landestheaters Coburg. In den letzten Spielzeiten war er dort u. a.  als „Wallenstein“ und Amir Kapoor in „Geächtet“ sowie als Will Shakespeare in „Shakespeare in Love“ und Lehrer in Ödön von Horváths „Jugend ohne Gott“ zu erleben. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte Frederik Leberle am Landestheater Coburg mit „Tschick“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf auch als Regisseur und brachte in den folgenden Spielzeiten „Das Interview“ sowie „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ auf die Bühne.

Zeit und Ort

Freitag, 25. Juni 2021
Festplatz Lobeda West

Beginn: 20:00 Uhr

Einlass ab: 19:00 Uhr

Tickets

Preis
Vorverkauf: 17,00 €
Abendkasse: 22,00 €

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